Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur. ... Oscar Wilde



Montag, 25. Februar 2013

Umgezogen - Teil 8

Hej!

Die letzte Woche gehört zu den eher weniger schönen dieser Zeit hier. Aber sie liegt ja jetzt zum Glück hinter mir, und ich durfte auch viele schöne Erfahrungen machen.

Der ganze Rausschmissfall ist sehr kompliziert. Ich durfte kurzfristig bei der Gastfamilie einer Freundin wohnen. Sie haben mir sehr geholfen, sei es durch ihr Auto, mit dem sie meine Sachen hin und her transportiert haben oder sei es psychisch, indem sie mich immer wieder aufgemuntert und neue Hoffnung gegeben haben.
Die Woche an sich bestand aus zahlreichen Besuchen und noch mehr Anrufen bei verschiedensten Stellen:
Polizei, Wohnungsvermittlung, Post, Telefongesellschaft, zweite Wohnungsvermittlung, SelfStorage, Universitätsstelle für Austauschstudenten und noch viele andere mehr.

Ich durfte viel Unterstützung erfahren, von meinen Freunden hier, von den Menschen aus der Gemeinde - diese Solidarität und Freundlichkeit finde ich schon sehr erstaunlich, zumal ich erst seit einem Monat hier bin. Auch eure lieben Worte per Mail haben mir sehr geholfen. Danke an dieser Stelle dafür!

Inzwischen ist alles mehr oder weniger geregelt, es heisst abwarten, was die Behörden entscheiden. Ich versuche unterdessen, ein bisschen Normalität in mein Leben zurück zu bringen. Am Freitag konnte ich in mein neues Zuhause ziehen - ein 1-Zimmer-Appartment. Es tut mir sehr gut, alleine zu wohnen und mich auf keine neue(n) Person(en) einlassen zu müssen. Beim Bedürfnis nach Gesellschaft habe ich tolle Nachbarn, bei denen ich anklopfen kann - zusammen haben wir das neue Heim auch schon mit Beerenmuffins und einigen Joggingrunden eingeweiht.

Nächste Woche gibts also hoffentlich wieder mehr über Schweden, die Sitten und Bräuche hier und das Leben als "normaler" Erasmusstudent.

Meine neue Adresse dürft ihr gerne bei mir erfragen (sie steht an einem sehr ausgehungerten Briefkasten...).

Bästa hälsningar!

Dienstag, 19. Februar 2013

Woanders / Die unglaubliche Geschichte - Teil 7

Hej!

Wieder eine Woche, wieder viele neue Erlebnisse. Leider nicht nur schöne, aber mehr dazu weiter unten.

Angefangen hat die Woche sehr gemütlich: Mit einem Potluck-Dinner in der evangelischen Gemeinde. Jeder hat etwas zu essen aus seinem Land mitgebracht und alle zusammen haben wir geschlemmt wie die Götter. Indien, Schweden, Holland, Amerika, England, Tschechien und noch viele andere Länder waren vertreten.

Weiter ging es mit einer Reise nach London. Weil eine Freundin dort als AuPair arbeitet, erbot sich eine Gratis-Unterkunft. Natürlich ist ein Kurzstreckenflug wie Malmö-London ökologisch absolut unvertretbar, und auch ich frage mich, wohin eine Gesellschaft, die mal eben schnell nach London jettet, wohl führen soll. Falls jemand mit mir über diese Themen diskutieren will - ich werde nicht darauf eingehen. Es waren tolle Tage in London, das war jedes einzelne Kerosinstäubchen wert. Ein paar Eindrücke:
  • Das erste, was ich nach der Landung gesehen habe: IKEA. Das zweite: rote Busse. Das dritte: schöne Häuser mit Baustellen, Schrotthaufen etc. davor.
  • Mein erster Kontakt mit englischen Menschen: Ein Servierfräulein, das mich um 15 Franken betrügen wollte. Unglaublich!
  • Alle anderen Menschen waren aber sehr sehr nett. Gestresst und in Eile, aber sehr nett.
  • Wir haben alles erlebt: Konzert (Angus Stone von Angus & Julia Stone - SUPERTOLL!!), Musical (A Chorus Line - SUPERTOLL!!), British Museum (gratis Eintritt, ergo viiiiiele Touristen. Und riesig. Aber interessant.), Kino, Shoppen, SightSeeing in roten Doppelstockbussen… eben, alles.
  • Es war Valentinstag. Ein grosses Fest in England - überall sind Rosen, Herzen, Liebe.
  • England hat tolle Süssigkeiten…
  • London erinnert an New York. An ein besseres New York.
  • Highlights: Die Märkte Camden Market (oder so) und Notting Hill. Sehr unterschiedlich, sehr gross, sehr toll.
Fazit: Ich werde zurückkehren.

Doch leider endeten die Tage nicht so sonnig, wie sie es hätten sollen. Ein eMail meines lieben Landlords setzte den Ferien ein jähes Ende. Er hat mich ausgezogen gemacht, sozusagen: Die fünf Tage meiner Absenz nutzte er, um meine Sachen in Kisten zu packen und in einen Kontainer zu stellen. Dazu gab es genaue Anweisung, was ich wie wo abzuholen habe. Es folgte die Suche nach einer Notfall-Schlafstelle (erfolgreich), eine katastrophale Rückreise (Autounfall auf dem Weg zum Flughafen, dadurch zwei Stunden Verspätung was zum Sprint durch den Flughafen führte; ein kaputtes Flugzeug; ein anderes, verspätetes Flugzeug; kein Bus vom Flughafen nach Lund; ein teures Taxi…) und eine Nacht in einem Bett. Die Nacht ist deshalb erwähnenswert, weil ich schon lange nicht mehr so dankbar für ein Bett war. Und das Zimmer ist sogar warm!! (Ja, ich habe ein eigenes Gästezimmer!) Wie auch immer, der Tag heute (das alles war gestern) war gefüllt von Besuchen bei der Polizei, der Vermittlungsagentur, einer anderen Wohnungsvermittlung und diversen anderen Orten. Ausserdem habe ich meine Sachen im Kontainer besucht und sie daraus befreit. Der Weg dorthin war steinig - like a treasure hunt (Schnitzeljagd), wie eine Polizistin sehr richtig feststellte. Die nächsten Tage werden mit Papierkram, Wohnungssuche etc. gefüllt sein. Fast wäre mir hier langweilig geworden, wieso also nicht ein weiteres Abenteuer, ein weiteres Mal packen, aus Tüten und Kisten leben, zu Gast sein. (Anmerkung: In London gab es "Beds in Bags" zu kaufen. Ein ganzes Bett in einer Tasche. Ich sollte mir sowas zutun. Dann könnte ich jeden Moment und überall meine Zelte aufschlagen.)

Rein organisatorisch bedeutet das auch, dass ich keine Adresse mehr habe. Bitte schickt also nichts mehr an die alte Adresse, sobald ich einen neuen Wohnort habe, lasse ich euch die Koordinaten wissen - seid gewiss, ich freue mich auch dort sehr über Nachrichten und will auch alle fleissig beantworten, sobald sich die Aufregung und Gefühle ein wenig gelegt haben. Bitte habt auch Geduld mit eMails, es wird aber alles gelesen und sehr gewertschätzt.
Bis es wieder ruhiger wird bin ich euch aber nicht böse, wenn ihr ein Kerzchen für mich anzündet oder mich in eure Gebete einschliesst. Ihr dürft auch einfach ein bisschen Schokolade für mich essen, das hilft immer.

Nun grüsse ich herzlich aus dem Norden (Es schneit. Pausenlos.) und wünsche euch nette Nachbarn, Vermieter und Mitbewohner.

Montag, 11. Februar 2013

Titel vergessen - Teil 6

Hej!

Wow, Zeit kann ja wirklich schnell vergehen. Oder eben langsam. Vor fast fünf Wochen bin ich abgereist, und doch bin ich schon eine Ewigkeit hier. Aber gerade erst gestern habe ich euch geschriben…oder?
Wie auch immer, ich habe mir wieder ein paar Notizen gemacht, die nun zu länger oder weniger langen Stichpunkten verarbeitet werden. Ich möchte mich übrigens für alle Rechtschreib- und sonstige Fehler entschuldigen - ich habe meist nicht den Nerv, das ganze Gebrabbel noch einmal durchzulesen. Ihr kriegt sozusagen den direkten Fingerausfluss vor die Augen, bitte habt Verständnis. Auch behalte ich vorerst die wöchentliche Frequenz bei, schlicht und einfach um es kurz halten zu können. Wenn es einmal allzu wenig zu erzählen geben sollte, wird sich das vielleicht ändern.
  • Mein erstes Stichwort heisst "Telefonnummer Sofa". Leider habe ich nicht den blassesten Schimmer, was ich damit gemeint haben könnte.
  • Das zweite Stichwort: FIKA. Zur Erinnerung: Fika; Fi-Ka; Ka-Fi; Kaffi (CH-Deutsch). Das mache ich hier fast täglich und sehr ausgiebig - soziale Kontakte wollen gepflegt werden. Ausserdem gibt es viiiiele Kaffees in Lund, und ich muss doch wissen, welches das beste ist, oder?
  • Zimt auf Cappuccino - mmmmh! (Schokopulver haben die hier leider nicht.)
  • Mein neues Hobby: Stricken. Immer und überall. Ja, stricken kann man auch mit zwei linken Händen!
  • Der Plural von Kurs ist Kürser. Habe ich aus einer Jobbeschreibung gelernt. Es lebe die Deutsch.
  • In Södra Sandby gibt es Leute, die mit ihren Katzen spazieren gehen. An der Leine. Also die Katze ist an der Leine. (Oder…der Mensch?) Manche joggen auch mit ihren Katzen (die sie an der Leine haben). Und manchmal kleben die Katzen auch auf halber Höhe an einem Baumstamm, gucken einen (also mich) gross an und springen dann ihrem Leinenhalter auf die Schulter. Vom Baumstamm. Action pur.
  • Tausende Wildgänse sind in den letzten Tagen über unsere Köpfe geflogen, wie auch zehntausende Raben / Krähen (kreischende schwarze Vögel). Aber niemand scheint sie zu hören. Die Menschen laufen einfach weiter. (Die Hunde bleiben stehen.) Vielleicht haben sie alle einen steifen Nacken, dass sie nicht nach oben gucken können… Oder sie wissen ganz einfach nicht, dass so ein Vogel klingt und sie ebenjenen über ihrer Selbst suchen müssen.
  • Ah, und noch zu den Wildgänsen: Die flattern wie wild!! Ich werde da nur schon vom Zugucken müde - es sieht aus, als würde jemand auf gerader Strecke im tiefsten Gang Fahrrad fahren! Vielleicht sind die aber auch nur alle vollkommen irre. Wäre ich auch, wenn ich stundenlang nur das Hinterteil meines Vorderfliegers sehen würde...
  • Viele von euch fragten nach einem Foto meines Mitbewohners, des schönen Schweden. Leider kann ich euch diesen Wunsch nicht erfüllen, da er ja ausgezogen ist, wie auch der zweite Mitbewohner. Kein Lästerpartner mehr also, kein schönes Anschauungsobjekt, nur ich und meine illegalen Kerzen (laut Vertrag darf ich die nicht in meinem Zimmer anzünden…IMMER das Kleingedruckte lesen!). Wer also schöne Schweden sehen will, muss sich selbst hierher bewegen.
  • In den letzten Wochen habe ich zahlreiche Gottesdienste, Messen und Gebete besucht. Zu den Taizé-Gebeten mit Gesprächsrunde in der Dominikanergemeinde gehe ich nun regelmässig, wie auch zu den Taizé-Gebeten in der Domkirchenkrypta. Ausserdem gibt es jeden Sonntag einen "student service in English", mit anschliessendem FIKA. Es gäbe noch viel viel mehr Angebote, Fazit ist und bleibt aber: In beiden Gemeinden habe ich mich von Anfang an aufgehoben und willkommen gefühlt. Wie schön, dass ich das einmal mehr erfahren darf.
  • Diese Woche war eine spezielle in Lunds Unileben: Wir Neulinge (Novisches genannt) sind nun offiziell aufgenommen und nicht mehr neu. Das wird feierlich mit einem Anlass gefeiert, dem sogenannten Sittning. Bei einem Sittning ziehen sich alle schick an (Anzug / Kleid) und treffen sich (meist in einer Nation - die haben ja alle eigene Häuser mit riiiiesigen Fahnen) zu einem 3-Gänge-Menü. Gekocht von Studenten (ALLES in den Nations läuft durch die Studenten. Da man hier nicht arbeiten muss, um sich sein Studium zu finanzieren, investieren die Studis viel und gerne Zeit und Arbeitskraft in die Nations. Niemals denkbar in der Schweiz, glaube ich.). Ja, jedenfalls probiert man dann, sein Essen zu essen. Zwischendurch werden schwedische Trinklieder gesungen und die Becher geleert. Da die Schweden bekanntlich gerne und viel trinken, passiert dies etwa alle fünf Minuten. Deshalb das "probieren" drei Sätze zuvor. Die versnusten (wer nicht weiss, was Snus ist - egal) und betrunkenen Schweden bekommen mit der Zeit ganz glasige Äuglein und erzählen von früher - da sei das noch viel schlimmer gewesen und viiiiiiel mehr getrunken worden. Sagen sie und torkeln dahin. Es gibt gefühlte tausend Regeln an einem Sittning. Beim letzten Lied steigt man auf seinen Stuhl - danach ist es nicht erlaubt, sich noch einmal hinzusetzen. Ausserdem darf man den Tisch nicht verlassen, ausser in einer der beiden 15-minütigen Pausen. Nach jedem Lied wird zugeprostet - zuerst zum Gentleman, dann auf die andere Seite, dann dem Gegenüber. Dann wird getrunken - und den ganzen Weg rückwärts zugeprostet. Oder so. In etwa. Wie auch immer - es gibt viele Regeln, es wird gesungen, gegessen und getrunken und am Schluss folgt die After-Party, die aber nicht wirklich erwähnenswert ist. Das Sittning ist ein Stück richtige Studentenkultur. Möge es noch viele Jahre existieren.
Mein erster Unikurs (Swedish Social Policy) ist nun beendet. Ich lerne jetzt "nur" noch etwas über "Sociology of Human Development" und nebenbei noch ein bisschen Schwedisch. Viel Zeit also für weitere Ausflüge, Fika und und und… Besuch ist weiterhin willkommen (wir haben jetzt schliesslich zwei leere Zimmer hier…) und wird auf Wunsch unter fachkundiger Führung durch Lunds Strassen und Kaffees geführt.

Vielen vielen Dank für all eure (Rück-) Meldungen und lieben Worte. Vor allem der Aufruf nach einer Schreibmaschine hat ein vollkommen unerwartetes Echo ausgelöst. Ich bin momentan etwas im Verzug mit der elektronischen Post, werde das aber bald aufarbeiten. Das Leben war einfach zu präsent letzte Woche.

Seid alle herzlich gegrüsst,
bästa hälsningar.

Montag, 4. Februar 2013

Kurz gefasst - Teil 5

Hej!

Und schon wieder hat eine neue Woche begonnen. Südschweden hat sich in einen einzigen Matschhaufen verwandelt, aber wenigstens weiss ich jetzt, dass der Rasen auch hier grün ist. An einzelnen Tagen kann man sich sogar ohne Handschuhe und Mütze nach draussen begeben (heute nicht, heute waren Orkanböen angesagt, einmal mehr. Irgendwann in den letzten Tagen hat es so dolle gestürmt, dass die fahrenden Fahrradfahrer auf der Stelle blieben und die stehenden Fahrräder Domino spielten. Ein herrlicher Anblick. Die Fussgänger torkelten in Schlangenlinien durch die Strassen - hin und her geworfen vom Wind. Vielleicht haben ein paar auch probiert, den halben Bäumen auszuweichen, die herunterfielen...). Durch den "Pflutsch" ist sogar der härteste Teer wunderbar weich und perfekt zum joggen geeignet. Die Feuchtigkeit von unten (oder habt ihr wasserfeste Joggingschuhe die bis zur Wadenmitte gehen? So hoch spritzt es nämlich. Mindestens.) sorgt für Abkühlung, man kann also länger ohne Überhitzung rennen als in südlicheren Graden. Jaaaaa, der Norden hat viiiiiele Vorteile! Man kann hier auch in so ziemlich alle Häuser reingucken, es scheint keine schwedischen Gardinen zu geben. Ich finde es sehr spannend, die verschiedenen Aktivitäten, Inneneinrichtungen, Lebensstile etc. zu sehen. In meiner Fantasie spielt sich dann schon das ein oder andere Mal eine ganze Familiengeschichte ab. Vielleicht ist das aber auch nur im Winter so - hier hängt auch noch ganz viel Aussen-Weihnachtsbeleuchtung. Die haben sicher die Gardinen abgenommen, um die schönen LED-Leuchten (oder was auch immer für welche) bewundern zu können! Dabei gäbe es im schwedischen IKEA (dessen Gründer mittlerweile in der Schweiz wohnt) so schöne Vorhänge! Ja, ich war tatsächlich da. Und ja, es sieht genau gleich aus wie in jedem anderen IKEA. Nicht dass ich in jeder einzelnen IKEA-Filiale gewesen wäre… aber in denen, die ich besucht habe, hat es genau gleich ausgesehen.
So, und nun doch noch ein paar Stichworte:
  • Der beste Weg, Geld zu sparen, ist: Portemonnaie zu Hause liegen lassen…
  • Die Post ist im Supermarkt. Kriegt man Päckchen, die grösser als der Briefkasten sind, müssen sie dort abgeholt werden. Hat man kein Vehikel, tut man dies zu Fuss. Ist man faul, verbindet man zwei Sachen, geht also während einer sportlichen Betätigung (in diesem Fall joggen) dort vorbei. Blöd nur, wenn es die Leute sehr gut gemeint haben (DANKE!!). Und noch blöder, wenn das drei Tage hintereinander der Fall ist. Ich werde mich hier noch zum Profi im "Mit-Päckchen-Joggen" entwickeln!
  • (Fast) jeden Abend auf dem Heimweg sitzen zwei Hasen auf der Wiese. Nein, da ist kein Zaun. Ja, sie leben noch. Ich habe noch keine Namen gefunden, aber wir werden so langsam echt gute Freunde.
  • Kopenhagen ist kalt und windig. Aber solange die Begleitung lustig ist, stimmt die Stimmung.
  • In Lund gab es einmal 27 Kirchen (also quasi alle drei Meter eine) - ergo gab es auch viele Friedhöfe - ergo kommt immer mal wieder ein Knochen hervor. Paradies für den Archäologen, Horror für Bauherren.
  • Ausserdem gibt es Kopfsteinpflaster in Lund. Ganz viel Kopfsteinpflaster.
  • Schwedens Himmel ist vielfältig: Wenn man hier zu den Sternen guckt, durch den Orion eine Gerade zieht und dann nach rechts geht, zu diesem hellen Stern, dann kommt man zum "Mini-Wagen". Sieht ähnlich aus wie der grosse und der kleine Wagen, ist aber sehr viel kleiner und schwächer. Entweder sind das Babysterne, die noch den "ON"-Knopf finden müssen, oder aber das sind Leichen. Dann könnte man den Mini-Wagen bald nicht mehr sehen. Das wäre schade. Ich bin also für erstere Version.
Da mein lieber Mitbewohner mir heute verkündet hat, dass ich ihn ab Ende Woche nicht mehr sehen werde, da er in die Stadt zieht, habe ich leider keine Zeit, noch mehr zu schreiben. Ich muss mir einen Plan ausdenken, wie das hier mit dem Drach- äääh Landlord und mir weitergehen soll. Stattdessen ein Link zu ein paar Fotos von Lund. Da ich noch mit Film fotografiere und ich diese immer schubweise entwickeln lasse, sind es nicht viele. Irgendwann kommen dann mal mehr. Oh, übrigens: Wer noch Filme zu Hause rumliegen hat und auf digital umgestiegen ist - her damit! Und wenn wir schon dabei sind: Ich suche eine noch funktionierende nicht allzu riesige Schreibmaschine. Wer sowas hat - bitte melden. Ich komme sie auch abholen. Bei Bedarf mit Gebäck im Gepäck. Was für ein lustiges Wortspiel.
Hier also der Link:
Post ist immer noch herzlich willkommen, elektronisch oder nicht. Päckchen halten mich in Form, bereiten also besonders grosse Freude (nehmt das ja nicht ernst!).

Bästa hälsningar!