Wir haben die Lösung.
Wir haben die Lösung für das Energieproblem gefunden. Ohne Witz.
Die Menschheit wächst an, braucht immer mehr Energie, will gleichzeitig aber AKW's reduzieren. Woher aber soll dann die Energie kommen?
Wir, drei junge bis sehr junge Frauen, haben an einem wettertechnisch ungewöhnlichem Sonntagmorgen, der eigentlich schon Mittag war, zeitlich gesehen, es war nämlich schon nach eins, jedenfalls haben wir an diesem Tag in einem normal besonderem oder besonders normalem Haus im Toggenburg, genauer genommen im Eingangsbereich dieses Hauses, zwischen Ballerinas, nassen Turnschuhen, ich war nämlich vor diesem Ereignis Fussball spielen, als es plötzlich anfing, Katzen und Hunde zu regnen, ja, genau, Katzen und Hunde, it was raining cats and dogs, wieso sollte das denn nur in englischsprachigen Gebieten möglich sein?; also, zwischen Ballerinas, den durchnässten Turnschuhen und Puschelhausschuhen zufälligerweise die Lösung gefunden. Sie lag einfach so herum. Und wir sind drüber gestolpert. Ja, man kann zu dritt stolpern. "Akkordstolpern" sozusagen.
Also zurück zur Lösung, die ihr alle erfahren sollt, denn wenn nur wir sie wissen, bringt sie ja nichts und ist demnach keine Lösung. Eine Lösung sollte nämlich immer weiterhelfen. Hier kommt also unsere grandiose Idee, die wir oder die uns gefunden haben oder hat:
Glatzen.
Wir rasieren uns alle eine Glatze. Denn die Energie, die der Rasierer dafür benötigt, ist minimal im Gegensatz zu der Energie, die ein Mensch mit Glatze einsparen kann:
1. Glatzen brauchen beim Duschen weniger Wasser.
2. Glatzen brauchen beim Duschen weniger (oder gar kein?) Shampoo.
3. Glatzen brauchen keine Föne.
4. Glatzen brauchen keine Bürsten, die deshalb nicht gekauft, nicht importiert, nicht hergestellt werden müssen. Das mit den Arbeitsplätzen wäre problematisch, aber hier geht's ja um Energie.
5. Glatzen wollen mit schönen Tüchern oder Mützen bedeckt werden. Auch im Haus. Das heisst auch, dass man weniger heizen muss.
6. Glatzen sparen Zeit (vgl. Punkte 1-5). Diese könnte genutzt werden, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, mit Glatze wäre man aus aerodynamischen Gründen sogar richtig schnell, oder man könnte einen Kompost anlegen. Für sowas muss man nur der Stadtabfallentsorgung ein Mail schreiben. Die leiten einen dann weiter, und nach ein paar freundlichen Mailwechseln ist man dann schliesslich bei IHM angelangt. Beim persönlichen Kompostberater. Dieser macht einen dann zum Mitglied des Kompostiervereins des jeweiligen Quartiers und weist einen in sämtliche Geheimnisse des Kompostierens ein. Das wäre doch sinnvoll genutzte Zeit.
Ausserdem ist Zeit Geld, gesparte Zeit gespartes Geld und gespartes Geld könnte in Solarzellen oder eine Wärmepumpe umgewandelt werden.
7. Glatzen vermeiden Neid. Vermutlich würden wir nach einer Weile anfangen, uns um die Kopfform des jeweils anderen zu beneiden. Aber zumindest zu Beginn wären Probleme wie "Ich habe einen Bad-Hair-Day" oder "Was für eine Frisur soll ich nur machen?" (Oh, genau, Haarschmuck bräuchte man auch nicht mehr, Vgl. Punkt 4) oder "Du hast die Haare schön!" (Die Musikindustrie würde sich schon erholen) schlichtweg nicht mehr vorhanden, weshalb diese Energie in andere Projekte fliessen könnte. Auch für Männer fortgeschrittenen Alters, also so um die 25, die sich Sorgen um ihre sich verflüchtigende Kopfbehaarung machen, wären "Glatzen für alle" die Lösung. Sie müssten kein Haarwuchsmittel kaufen, ihr verbliebenen drei Strähnen nicht jeden Morgen eine halbe Stunde lang zurecht legen und mit Haarspray festpappen. Ganz abgesehen von der Energie, die durch die nicht mehr vorhandenen Sorgen (Ich hab Angst, meine Haar fallen aus!) gewonnen werden könnte.
Sicherlich gibt es noch ein paar weitere Energiesparmöglichkeiten im Zusammenhang mit Glatzen. Aber die grundsätzliche Aussage ist klar: Glatzen sind extrem ökologisch.
Morgen reichen wir die Petition ein: "Nein zur Atomkraft, Ja zu den Glatzen!"