Wofür es sich zu leben lohnt?
"Für die kleinen Dinge im Leben."
Jaja, schon klar. Ich SCHEISS auf die kleinen Dinge im Leben! Ich bin wie das Kind, das das grösste Geschenk unterm Weihnachtsbaum hervor holen will. Ich will auch etwas Grosses. Etwas Grosses, für das es sich zu leben lohnt.
Ich mag verwöhnt sein,
habe (zu) hohe Ansprüche,
ich mag egoistisch sein,
ziellos und planlos,
ich mag zu viel fordern
und zu wenig geben.
NA UND? In diesen fünf Minuten ist mir das egal. Und in diesen fünf Minuten, grade jetzt, in diesem Augenblick, wage ich es, noch etwas zu fordern: Ich fordere etwas Grosses, einen Grund, eine Aufgabe, irgendetwas, für das es sich zu leben lohnt.
Und komm mir ja nicht mit den kleinen Dingen im Leben. Ich habe sie satt, die kleinen Dinge; die flüchtigen Momente, die man geniessen soll; die kurzen Augenblicke der Zufriedenheit.
Also, ich warte. (Jetzt, da ich schon egoistisch, ziel- und planlos, verwöhnt etc. bin, kann ich auch gleich noch herrschsüchtig, befehlshaberisch und dominant sein.)