Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur. ... Oscar Wilde



Dienstag, 30. November 2010

Lohnenswertes Leben?

Wofür es sich zu leben lohnt?
"Für die kleinen Dinge im Leben."
Jaja, schon klar. Ich SCHEISS auf die kleinen Dinge im Leben! Ich bin wie das Kind, das das grösste Geschenk unterm Weihnachtsbaum hervor holen will. Ich will auch etwas Grosses. Etwas Grosses, für das es sich zu leben lohnt.
Ich mag verwöhnt sein,
habe (zu) hohe Ansprüche,
ich mag egoistisch sein,
ziellos und planlos,
ich mag zu viel fordern
und zu wenig geben.
NA UND? In diesen fünf Minuten ist mir das egal. Und in diesen fünf Minuten, grade jetzt, in diesem Augenblick, wage ich es, noch etwas zu fordern: Ich fordere etwas Grosses, einen Grund, eine Aufgabe, irgendetwas, für das es sich zu leben lohnt.
Und komm mir ja nicht mit den kleinen Dingen im Leben. Ich habe sie satt, die kleinen Dinge; die flüchtigen Momente, die man geniessen soll; die kurzen Augenblicke der Zufriedenheit.
Also, ich warte. (Jetzt, da ich schon egoistisch, ziel- und planlos, verwöhnt etc. bin, kann ich auch gleich noch herrschsüchtig, befehlshaberisch und dominant sein.)

Freiere Freiheiten

Manchmal muss man die eine Freiheit für eine andere Freiheit aufgeben.
Man muss entscheiden,
welche Freiheit einem mehr wert ist,
welche Freiheit man leichter opfern kann,
mit welcher Freiheit man mehr Zeit verbringen will.
Manchmal muss man entscheiden, welche Freiheit freier macht.

Montag, 29. November 2010

und's, oder's und ?'s

ja oder nein?
sein oder schein?

hin oder her?
kreuz und quer?

auf oder ab?
schritt oder trab?

hoch oder runter?
froh und munter?
  
da oder dort?
auf und fort?

tief oder hoch?
vielleicht oder doch?

rein oder raus?
saus und braus?

wenig oder viel?
ernst oder spiel?

Donnerstag, 25. November 2010

Winter Wonderland

Weiss.
Weiss auf braun.
Weisser Staub,
federleicht,
pulvrig.
Wunderschön
überzieht er die Hügellandschaft.
Gleichmässig und sanft
legt er sich über sie.

Puderzucker auf Schokomuffins.

Dienstag, 23. November 2010

Ent-Täuschung

Du enttäuschst und du bist enttäuscht. Du bestehst aus Enttäuschungen.
Du bist eine einzige grosse Enttäuschung.
Enttäuschung.
Eigentlich gefällt mir dieses Wort. Man ist ent-täuscht. Befreit von der Täuschung. Das heisst automatisch, dass man weiss, was Sache ist. Man kennt die Wahrheit, wird nicht länger getäuscht. Das ist das Gute an Enttäuschungen. Die Klarheit, die folgt. Lieber spät als nie, oder?
Du enttäuschst und du bist enttäuscht.
Eigentlich müsstest du die Klar- und Wahrheit in Person sein. Wieso bloss bist du so verschwommen?

Montag, 22. November 2010

Was ich könnte

Ich könnte schreien vor Wut,
treten und stampfen
ganze Wälder ausreissen
so viel Zorn fühl ich in mir.

Ich könnte heulen vor Wut,
schluchzen und jammern
ganze Seen von Tränen
wollen raus, raus aus mir.

Ich könnte so vieles,
doch tun tu ich nichts.
Ich bin machtlos
          kraftlos
          hilflos


 
Also schweig ich und schlucke
den Groll, den Zorn, die Wut.
Und denke daran
was ich alles könnte
wenn ich stark wär.

Samstag, 20. November 2010

Gross und Klein

Ich hab' mich mal gefragt, ob es schlimm ist, wenn man die Gross-/Kleinschreibung nicht beachtet. Ich weiss, es kann zu schlimmen Verdrehungen kommen, wie bei
"Helft den armen Vögeln!" oder eben
"Helft den Armen vögeln!", oder
"Der Gefangene floh." und "Der gefangene Floh".
Aber ich meine, so im Allgemeinen. In meinem Tagebuch schreibe ich Einkaufen gross und schule klein. Ist das schlimm? Vielleicht sollten wir anfangen, alles gleich gross zu schreiben. Oder wir schreiben die wichtigen dinge gross und die unwichtigen dinge klein. Das wär doch was. Manche Zeitungen hätten plötzlich viel mehr Platz für Bilder...
Ich glaube, ich habe wieder einmal fünf Minuten und sechsundneunzig Wörter auf ein absolut unwichtiges und nicht interessantes Thema verwandt.

Wie soll ein Mensch das ertragen?

Wie soll ein Mensch den Tod eines anderen Menschen ertragen?
Wie soll ein Mensch das Gefühl ertragen, nicht geliebt zu werden?
Wie soll ein Mensch die verletzenden Worte und Taten der Mitmenschen ertragen?
Wie soll ein Mensch die Welt wie sie heute ist ertragen?
Wie soll ein Mensch es ertragen, nicht bei den Leuten sein zu können, bei denen er gerne wäre - wo er sich aufgehoben, sicher und geliebt fühlt?
Wie soll ein Mensch all die Hochs und Tiefs ertragen?
Wie soll ein Mensch die Einsamkeit, die uns alle dann und wann befällt, ertragen?
Wie soll ein Mensch es ertragen, immer wieder neu zu vertrauen, kennen und lieben zu lernen, und dann doch wieder enttäuscht zu werden, gehen lassen zu müssen?

Wie soll ein Mensch das ertragen, ohne daran zu Grunde zu gehen?

Donnerstag, 18. November 2010

Zu gross und zu klein

Die Welt ist zu gross für mich.
Ich bin zu klein für die Welt.
Es gibt zu viel zu seh'n,
zu viel zu tun,
zu viel zu erleben,
zu viel zu verändern.
Aber ich bin müde.
Und kraftlos.
Und verloren.
So machtlos.
Eben klein.
Zu klein für diese Welt.

Mittwoch, 17. November 2010

Weihnachts-Rush-Hour

Ich bin nicht gerne zu Rush-Hour-Zeiten in Grossstädten unterwegs.
Die Weihnachtszeit ist wie eine permanente Rush-Hour. Überall werden Waren angeprisen und Vorteile ausgeschrieben, ich soll Kundenkarten machen und Bonuspunkte sammeln. Ich fühle mich regelrecht bedrängt und eingeengt. Ich kriege ein schlechtes Gewissen, wenn ich nichts kaufe, und ich kriege ein schlechtes Gewissen, WENN ich etwas kaufe - denn eigentlich habe ich ja gar kein Geld. Und das meiste von diesem Krimskrams brauche ich gar nicht wirklich. Aber in der Weihnachtszeit schaffen es die Läden immer wieder, mir das Gefühl zu vermitteln, dass ich etwas UNBEDINGT haben muss. Dann kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie ich ohne das jeweilige Schmuckstück, Küchengerät oder ohne genau DIESEN Dekoartikel leben konnte.
Wenn ich in die Rush-Hour-Zone des Verkaufs komme, werde ich immer extrem unglücklich. Weil ich all die tollen Sachen nur bestaunen darf. Ich werde sie aber niemals kaufen und besitzen. Ich werde nie die ganzen schönen Geschenke verschenken, die mich aus den Regalen anlachen.
Ob ich glücklicher wäre, wenn ich mir jeden materiellen Wunsch erfüllen könnte?
Fraglich.
Und natürlich gibt es Dinge, die viel viel wichtiger und wertvoller als Geld sind. Gesundheit, Zeit, echte Freundschaften.
Aber so ein bisschen bisschen reich sein wäre trotzdem toll.

Montag, 15. November 2010

Immun 2

(Ergänzung zu "Immun" vom 1. Oktober)

Gegen Brennnesseln kann man immun werden.
Aber gegen manche Stiche wird man niemals immun.
So sehr man es sich auch wünscht,
sie werden immer schmerzen,
verletzen,
aufreissen,
brennen.

Hass

Ich verwende das Wort hassen nur ungern und sehr selten.

Aber.

Ich hasse es, wie du alles mit ein paar wenigen Worten kaputt machen kannst.
Ich hasse es, wie du mich im Innersten triffst und verletzt, ohne, dass du es merkst.
Ich hasse es, dass ich wert darauf lege, was du denkst.
Ich hasse es, dass ich immer wieder reinfalle, immer wieder hoffe.
Ich hasse es, wie du meine Pläne, Träume, Wünsche in den Dreck ziehst.
Ich hasse es, wie du mich wertlos und klein erscheinen lässt.

Und ich hasse mich dafür, dass ich mir wünsche, dass du mich magst.

Tunnelblick

Du bist in einem Tunnel gefangen. Du läufst und läufst. Es ist dunkel, dunkler als dunkel, "zappenduster" eben. Du sehnst dich nach einem bisschen Licht. Und irgendwann, als du schon längst jegliches Gefühl für Raum und Zeit verloren hast, siehst du tatsächlich ein Licht. Ganz weit vorne, ein kleines Lichtlein. Zuerst denkst du, dass du es dir einbildest. Doch das Licht bleibt da, es verschwindet nicht, und du läufst ihm entgegen. Plötzlich kommt dir ein Gedanke. Das Licht am Ende des Tunnels könnte ein entgegenkommender Zug sein!
Nun hast du verschiedene Möglichkeiten. Du könntest dich mitten auf die Schienen setzten, anfangen zu heulen und sagen: "Ich bin verloren!". Der Zug würde immer näher kommen und dich schlussendlich überrollen. Das wäre dann das Ende.
Du könntest auch probieren, am Zug vorbei zu kommen, damit du dann tagelang weiterlaufen kannst und schliesslich doch verhungerst, ohne das Tageslicht noch einmal gesehen zu haben.
Oder aber du könntest versuchen, auf den Zug aufzuspringen. Spring auf, fahr mit, freunde dich mit den Fahrgästen an, unterhalte dich mit dem Lokomotivführer, diskutiere mit dem Schaffner, spüre den Fahrtwind auf deiner Haut, presse deine Nase gegen das Fenster und lass dich in die bequemen Sessel fallen, von denen aus du die Landschaft (irgendwann hört jeder Tunnel auf) an dir vorüberziehen siehst.
Just do it.

Und ausserdem: Es KÖNNTE der Zug sein. Vielleicht ist das Licht am Ende des Tunnels aber auch etwas ganz anderes... Was auch immer. Geh hin und schau nach.

You could be happy.

Die meisten Menschen brauchen etwas, bevor sie merken, was das Leben für ein Geschenk ist.
Das Etwas kann zum Beispiel ein Unfall sein, der grade noch einmal gut ausgegangen ist. Viele merken erst dann, was sie haben, wenn sie kurz davor sind, es zu verlieren.
Wieso?
Man kann auch so dankbar für sein Leben sein, man kann auch so etwas daraus machen, es nutzen, wertschätzen und geniessen. Braucht man dafür wirklich ein dramatisches Ereignis wie eine Nahtoderfahrung?
Carpe diem - nutze den Tag. Und mach etwas aus deinem Leben. Ohne grosses Trara von aussen. Tu es einfach. Weil es dir nicht geschenkt wurde, um es zu verschwenden.


Snow Patrol - You could be happy

Sonntag, 14. November 2010

Verlierer vs. Gewinner

Warum bin ich immer für die Verlierer?
Im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Musik und auf dem Schulhof.
Immer bin ich für den Verein, der verliert. Für den erfolglosen Politiker; den Laden, der Konkurs geht. Mir gefällt die Musik der armen Künstler, die niemals einen Zehner Gewinn mit ihrem Schaffen verdienen werden. In der Schule bin ich bei den komischen, merkwürdigen. Nicht bei den Coolen.
Warum bin ich immer für die Verlierer?
Oder warum sind alle anderen für die Gewinner?
Ich glaube, das hat zwei mögliche Gründe:
Die einen finden es schlichtweg bequemer. Natürlich ist es bequemer zu gewinnen. Und angenehmer. Wer jubelt schon nicht gerne, gewinnt, siegt?
Die anderen sind die Unwissenden. Viele KENNEN den Politiker vielleicht gar nicht, haben noch nie die Lieder meines unbekannten Musikers gehört, und noch nie hat ihnen jemand von meinem Lieblingsladen oder dem kleinen Sportverein erzählt.
Die Unwissenheit der zweiten Gruppe wird öfter auch als "Ignoranz" bezeichnet, was zum Teil sicherlich berechtigt ist. Denn es ist mühsam, fremdes kennenzulernen und dazu dann noch zu "verlieren", auf der Seite der Minderheit zu sein.
Aber ich glaube ganz fest daran, dass es auch Menschen gibt, die tatsächlich unwissend sind. Die sich auf die Verliererseite stellen würden, weil sie sie besser fänden, wenn sie nur wüssten, dass es sie gibt, die andere Seite.
Deshalb werde ich niemals aufhören, für die Verlierer zu sein. Für sie zu kämpfen. Sie zu unterstützen. Auch wenn sie wieder und wieder verlieren. Irgendwann werden sie - wir - gewinnen.
DARUM  bin ich für die Verlierer.

Samstag, 13. November 2010

Der Weg

Es gibt immer einen Weg.
Gibt es?
Ich bin mir nicht sicher.
Oder doch, ich bin mir sicher: Es gibt NICHT immer einen Weg.
Manchmal dreht man sich im Kreis, kommt nicht vom Fleck, ist festgefahren.
Manchmal muss man akzeptieren, dass man in einer Sackgasse ist.
Manchmal muss man akzeptieren, dass man am Abgrund steht.
Manchmal muss man akzeptieren, dass man die falsche Abbiegung genommen hat.
Wenn man Glück hat, ist der Weg zurück noch frei. Dann kann man bis zur letzten Kreuzung zurück gehen und einen anderen Weg ausprobieren.
Doch manchmal hat man eben kein Glück.
Und dann steht man da.
Dreht sich im Kreis.
Kommt nicht vom Fleck.
Ist festgefahren.
Und wenn dann jemand kommt und dir erzählen will, es gäbe immer einen Weg, kannst du ihm nur in die Augen schauen und sagen: "Wach auf. Die Welt ist kein schöner Ort. Es gibt böse Menschen. Und es gibt nicht immer einen Weg." Das ist der Grund, weshalb man manchmal nur dasitzt und heult. Weil es keinen Weg gibt. Noch nicht mal einen Trampelpfad.
Manchmal ist es auswegslos.

In diesen Zeiten muss man geduldig sein, warten, ausharren, durchhalten. Auf die Zähne beissen. Und irgendwann, irgendwie, irgendwo WIRD sich ein Weg zeigen. Einer, der vorher noch nicht da war. Aber bis dahin heisst es kämpfen.
Kämpfen gegen die Macht der Auswegslosigkeit. 

Dienstag, 9. November 2010

Gib nicht auf. Oder doch?

Gib nicht auf.
Diesen Satz hört man so häufig. Ich jedenfalls. Es fängt an, wenn man Fahrrad fahren lernt, geht weiter, wenn man an einer Stange hochklettern will oder wenn man übt, in hohen Schuhen zu laufen. Ich hörte diesen Satz, als ich versuchte, hinter die Geheimnisse der Mathematik zu kommen und als ich mich durch den obligatorischen 20-Minuten-Lauf kämpfte. Manchmal wird dieser Satz, "Gib nicht auf!", auch ausgesprochen, wenn man erfolglos auf der Suche nach dem richtigen Kleid oder der perfekten Hose ist.
Gib nicht auf.
Natürlich werden die drei Worte auch in diversen Lebenskrisen als gut gemeinte Ratschläge benutzt. Als Ansporn, Motivation, Ermutigung, Hilfe.
Aber vielleicht werden sie auch manchmal zu oft benutzt. So oft, dass sie an Bedeutung verlieren. Oder in Situationen, in denen sie unangebracht sind. Denn vielleicht MUSS man manchmal aufgeben. Vielleicht ist manchmal aufgeben der richtige Weg. Vielleicht muss man sich manchmal eingestehen, dass es nicht geht, dass es nichts mehr zu geben gibt, dass es besser ist, zu gehen. Dass es besser ist, aufzugeben.
Vielleicht ist aufgeben manchmal stärker als kämpfen.

Sonntag, 7. November 2010

Von Lebensphasen und mysteriösen Bananenschalen

Mein Leben ist unterteilt in verschiedene Phasen.
Da gibt es die "We are happy now" - Phase, in der einfach alles gut ist. Ich grinse die Welt an und die Welt grinst zurück. Es wird getanzt, gesungen, das Leben wird in vollen Zügen ausgekostet.
Dann gibt es natürlich die Depri - Phase, in der nichts gut ist. Dazu gehört die obligate melancholische Musik, Regenwetter und undichte Schuhe. Ich könnte die Welt auf den Mond schiessen, theoretischerweise - praktisch ist das ja nicht so gut möglich.
Weiter kommt da noch die Phase des unsinnigen Lachens (erklärt sich von selber, oder? Man lacht von ganzem Herzen bis zum Bauchmuskelkater und weiss nicht mehr, weshalb.) oder die des verträumten Löcher-in-die-Luft-Starrens.
Ich möchte hier jetzt nicht alle Phasen aufzählen, es gibt hunderte, vielleicht sogar tausende davon. Aber eine Phase sollte doch noch erwähnt sein: die philosophische Phase. In dieser Phase stellt man sich tiefgründige Fragen, die bekanntesten sind "Was ist der Sinn des Lebens?" oder "Wieso ist der Himmel blau?" (wobei das eher eine physikalische Frage ist). In meinem Fall ist es so, dass die philosophische Phase einen der folgenden drei Auslöser benötigt: Entweder bin ich total übermüdet (das kommt am häufigsten vor), oder ich habe getrunken. Oder ich sehe eine pinke Bananenschale mitten auf der Wiese.
Ja. Das gibt es. Man läuft, nichts ahnend, mit unschuldigen Gedanken über eine wunderschöne Wiese. Und dann, plötzlich, erblickt man eine pinke, ja, pinke Bananenschale. So etwas regt schon zum denken an... Woher kommt die Bananenschale? Wieso ist sie pink? Verrottet sie trotz ihrer aussergewöhnlichen Farbe? Wie hat die Banane wohl geschmeckt? Müsste man solch ein einzigartiges Objekt nicht sorgfältig aufbewahren? Wieso ist sie pink, die Schale? Ist sie rutschig? Gibt es die Schale überhaupt, oder ist sie vielleicht nur eine Illusion? WIESO IST SIE PINK?? Wie hat die Banane wohl ausgesehen - lila? Und - wieso ist die Schale pink?
Viele belächeln diese Gedanken vermutlich. Aber auch sie wollen gedacht sein. Deshalb: Hoffen wir auf eine Menge weiterer Bananenschalenbegebenheiten!

Jedermannsrecht

Jeder Mensch sollte jemanden haben, der stolz auf ihn ist. Denn jeder Mensch hat etwas, auf das er stolz sein kann. Wieso gibt es dann immer noch Menschen, die alleine sind - oder sich alleine fühlen? Niemand sollte sich jemals alleine fühlen müssen.

Wir eingebildeten Menschenkinder.

Immer wieder vergessen wir, was wir für Winzlinge sind. Wir sind klein, unwichtig, noch nicht einmal ein Pünktchen des grossen Ganzen. Denke ich. Wieso denken wir immer, die Welt drehe sich um UNS? Oder irgendjemanden interessiere es, was WIR tun? Wir sind winzig, unwichtig, und doch absolut vom Gegenteil überzeugt.
Wir eingebildeten Menschenkinder.

Samstag, 6. November 2010

Wie kannst du nur.

Wie kannst du nur glücklich sein,
mit dem Wissen, dass so viele Menschen unglücklich sind?

Wie kannst du nur einschlafen,
ohne zu wissen, ob du wieder aufwachen wirst?

Wie kanns du nur "Hallo, wie geht's?" sagen,
als wäre nie etwas gewesen?

Wie kannst du dich nur an der Sonne freuen,
wo du doch weisst, dass sie Dinge verbrennt?

Wie kannst du dich nur am Regen freuen,
wo du doch die Überschwemmungen siehst?

Wie kannst du nur denken,
du könntest etwas verändern, bewirken, beeinflussen -
so klein, wie du bist?

Wie kannst du dir nur Gedanken über dich machen,
wo es doch so viel Wichtigeres gäbe.

Wie kannst du nur.