Ich möchte Liebe machen mit dir. Ich möchte alle Räume füllen, bis in die Ecken und unter die Decken. Ich möchte Liebe machen mit dir, überall und immerzu, ich möchte die ganze Welt in einen dicken Mantel aus lauter Liebe stecken. Wir werden umhüllt sein von einer Schicht der puren Liebe. Ich möchte Liebe machen mit dir, weil ich denke, dass wir das gut können. Wenn du da bist, fällt es mir nicht schwer, Liebe zu machen. Ich möchte Liebe machen mit dir, Tag und Nacht, jede Minute und Sekunde des Daseins, auch an den Schalttagen und während der Schaltsekunden. Ich möchte Liebe machen mit dir, ganz viel, und sie mit allen Menschen und Tieren und anderen Lebenwesen und Nicht-Lebewesen des Universums teilen. Ich möchte Liebe machen mit dir und die anderen damit anstecken, damit sie auch Liebe machen. Und wenn die ganze Welt Liebe macht, werden wir uns im Kreis drehen und glücklich sein. (Vorher auch schon.)
Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur. ... Oscar Wilde
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Donnerstag, 19. Juli 2012
Freitag, 22. Juni 2012
Fragen an dich
Denkst du wirklich, du kannst mich halten?
Ich meine - bist du überhaupt stark genug? Du kannst Bäume ausreissen und Pferde stehlen, Gewichte stemmen und Berge versetzen. Aber bist du auch stark genug, um mich zu halten?
Und bist du überhaupt gross genug, um mich zu halten? Du bist ein Riese, überragst mich. Bei dir fängt es früher an zu regnen und musst du dich bis zum Boden bücken, ist das eine Weltreise. Aber hast du auch die Grösse, mich zu halten?
Und hast du auch den Mut, mich zu berühren? Du fürchtest dich vor keiner Kreatur auf diesem Erdball, auch Wind, Wasser, Feuer, Erde können dir nichts anhaben. Aber bist du auch mutig genug, um mich zu halten?
Und wirst du auch die Ausdauer haben, mich nicht fallen zu lassen? Dein Durchhaltevermögen kennt keine Grenzen, du fängst als Erster an und hörst als Letzter auf. Aber wird das auch reichen, um mich für immer festzuhalten?
Dienstag, 19. Juni 2012
Ballett, Julia und der Prinz
Romeo liebt Julia. Und Julia liebt Romeo. Aber...wer liebt eigentlich mehr?
Liebt Romeo Julia mehr, weil er ohne sie nicht mehr leben will und sich umbringt, um mit ihr im Tod vereint zu sein? Oder liebt Julia Romeo mehr, weil sie bereit ist, das Gift zu schlucken, von dem sie nicht sicher sein kann, wie es wirkt? Wollten sie denn wirklich einander oder wollten sie nur die Unmöglichkeit des einander Habens überwinden?
Ob diese Frage wichtig ist? Keine Ahnung. Aber ich habe sie mir gestellt.
Also ist sie vermutlich wichtig.
Der Kleine Prinz zum Beispiel - von dem ich gerne jedes einzelne Wort zitieren würde, weil er so gescheite Sachen sagt - der Kleine Prinz jedenfalls findet es auch wichtig zu fragen, weshalb Blumen Dornen haben und das Schaf sie trotzdem frisst. Weshalb hat eine Blume Dornen, die gar nichts nützen? Oder nützen sie doch etwas, obwohl die Blume schlussendlich vom Schaf gefressen wird? Liegt der Nutzen womöglich ganz woanders als im nicht gefressen werden?
Vielleicht liegt die Wichtigkeit der Frage, ob Romeo Julia oder Julia Romeo mehr liebt gar nicht darin, sie mit "Romeo liebt Julia mehr" oder "Julia liebt Romeo mehr" zu beantworten.
Vielleicht liegt der Nutzen dieser Frage ganz woanders. Oder sie ist nutzlos. So nutzlos wie nichts leistende Menschen.
Mich jedenfalls interessiert es, ob Romeo Julia mehr liebt als Julia Romeo. Einfach so. Ohne Hintergedanken. Auch wenn das Ganze am Ende hinfällig ist, denn tot sind sie beide, ohne wirklichen "Nutzen". Ausser...vielleicht liegt der "Nutzen" gar nicht darin, dass sie sich am Ende kriegen (oder eben nicht). Vielleicht...
Ich weiss nicht, ob das wichtig ist. Aber es interessiert mich. Ich stelle solche Fragen. Also sind sie vermutlich wichtig.
Wissen tu ich nur eins: Die moderne Julia hat kurze Haare, ein Sixpack und trägt ein Männerhemd.
Montag, 2. April 2012
Gegensätze ziehen sich an
Die Liebe ist schon merkwürdig.
Sie füllt unsere Köpfe aus
und leert sie komplett.
Sie macht uns hungrig
und permanent satt.
Sie stellt uns vor Entscheidungen
und zeigt das Wesentliche glasklar.
Sie verändert uns
und nie sind wir natürlicher.
Sie bereitet uns den grössten Schmerz
und die tiefste Freude.
Die Liebe ist schon merkwürdig.
Sie kommt und sie geht
und sie ist immer da.
Dienstag, 27. März 2012
168 Zentimeter
Irgendwie hatte ich immer gedacht, ich wachse noch. Ich hatte immer gedacht, ich werde auch einmal so gross wie die Erwachsenen. Aber wenn ich jetzt so um mich blicke, sehe ich da niemanden, der gross ist. Ich sehe Frauen, die Absätze tragen. Männer, die mich um einen oder zwei Köpfe überragen. Aber jemanden von Grösse? Hm. Ich hatte immer gedacht, ich werde auch einmal so gross wie die Erwachsenen. Aber wenn ich jetzt so um mich blicke, sind da alle gleich gross. Wenn ich jetzt so um mich blicke, bin ich gleich klein wie alle anderen. Ich werde also vermutlich nicht mehr weiter wachsen. Kleidertechnisch gesehen ein Vorteil, ganz klar. Aber irgendwie hatte ich immer gedacht, als ich noch klein war, dass ich auch einmal so gross werde wie die Erwachsenen.
Sonntag, 25. März 2012
Reiseziel
Mein Platz an der Sonne. Ich habe einen Platz an der Sonne. Ja, auch ich habe einen Platz an der Sonne. Mein Platz an der Sonne liegt manchmal im Schatten, unter dem Blätterdach. Oder auf der Dachterasse. Mein Platz an der Sonne kann mein Bett sein, oder ein Küchenstuhl. Ein Sitz im Zug. Im Hörsaal. In strömendem Regen. Er kann in der Schlange an der Supermarktkasse sein, oder inmitten einer Menschenmenge an einem Konzert. Es spielt keine Rolle. Es gibt ihn, meinen Platz an der Sonne, und ich kann dort bleiben so lange ich will. Ohne Sonnenbrandgefahr! Manchmal finde ich ihn gerade nicht. Aber er taucht immer wieder irgendwo auf. Mein Platz an der Sonne. Es gibt ihn.
Sonntag, 4. März 2012
Der Vielfrass
Und sofort sind sie wieder da, die Zweifel. Nach einem Tag, einer Woche, einem Monat. Sofort sind sie wieder da, fressen sich tief ein, brennen, wie Säure sich durchfrisst und brennt. Sie werden gefüttert von Gedanken und der Fantasie, die Zweifel. Sie lachen hämisch und fühlen sich so vertraut an. Ich kenne sie gut. Aber man sollte Vertrautheit nicht mit "zu Hause" oder "wohl sein" verwechseln. Vertrautheit. Vertrauen. Das einzige, was wirklich über die Zweifel siegen kann. Vertrauen. Aber solange das noch nicht da oder noch zu schwach ist, ist Bestätigung nötig. Bestätigung, Versicherung, eine ständige Wiederholung des schon Gesagten und Gezeigten und ach so Klaren. Nur Geduld. Vertrauen braucht Zeit und Zweifel haben einen langen Atem, sind hartnäckig, ausdauernd. Aber die Mühe wird sich lohnen. Ganz, ganz sicher! Nur Geduld.
Samstag, 11. Februar 2012
Zukunftsplan
When I die one day
I don't want an ocean of roses
nor a vase full of tulips.
I'm not thrilled by a bouquet of lilies
nor by an arrangement of gerbera.
I can't stand orchids
nor the smell of petunias.
When I die one day
I wish you would sow
a billion daisies on my grave.
And maybe
Dienstag, 27. Dezember 2011
Der Unterschied der Präposition.
Ich sitze auf meinem Bett und mache mir Gedanken über die Bodenständigkeit. -
Mittlerweile liege ich. Es ist schon merkwürdig, so im Sitzen und Liegen über das Stehen nachzudenken. Aber im Stehen kann ich nicht gut schreiben. Also bleibe ich liegen.
Bodenständig. Was ist das? Wer ist das?
Ich stelle mir unter bodenständig eine Person vor, die irgendwie alles im Griff hat. Ein Realist. Einen Menschen der Taten und nicht der grossen Worte. Robust. Für alle Probleme eine Lösung parat. Logisches Denken. Handwerkliche Fähigkeiten. Ausgeglichen. So ist für mich eine bodenständige Person. Sie weiss immer, was zu tun ist.
Bodenständige Menschen stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Bodenständigkeit ist etwas Erstrebenswertes.
Dann gibt es da noch die, die abheben. Das sind dann eher die "Träumer". Die Optimisten zum Beispiel. Die, die einfach mal machen, die sich von ihren Ideen davon tragen lassen, und meist wieder irgendwo unsanft landen. Die, die Illusionen haben und sich einbilden, sie könnten dies oder seien das. (Was jedoch nicht mit "eingebildet sein" gleichzusetzen ist!) Wer einmal abgehoben hat, scheint von nichts und niemandem mehr erreicht werden zu können.
Bodenständige schauen den Fliegern oft verächtlich hinterher. Vor ihrem geistigen Auge sehen sie schon den Absturz. Aber ein bisschen Wehmut, Sehnsucht und Neid lässt sich auch erkennen, irgendwo ganz tief drin im Augapfel. Vielleicht sollten wir alle ein bisschen vorsichtiger mit unseren Absturzvorstellungen sein. Denn wie schnell ist es passiert, dass wir nicht mehr mit beiden Beinen auf, sondern im Boden stehen? Dass wir gefangen werden in unserem eigenen "Realismus", in unserem "lebensnahen praktischen Denken", in unserer "erwachsenen Sichtweise"? Einbetoniert. Lassen wir uns doch lieber wieder einmal davon tragen, wer weiss, vielleicht landen wir ja ausnahmsweise auf einer samtweichen Wolke und nicht auf dem harten Boden.
Montag, 19. Dezember 2011
Ich und Ich.
Was wir so tun? Wir erschaffen dreibeinige, fleischfressende, weisse Zebras mit einem schwarzen Punkt. Wir beschreiben einen Apfel als apfelig und ein Einhorn als hufig. Obwohls ja gar keine Einhörner gibt. Wir verschenken Cookies - noch warm - an den Putzmann am Bahnhof (oder muss man den jetzt auch eidgenössisch diplomierten Raumpflegefachmann nennen?). Wir fragen uns, ob dieser oder jener Kreis der Rahmen der Welt sein könnte. Wir finden heraus, dass Pia pink liebt, rot rot und er schwindelig und das Leben ein Leiterlispiel ist.
Das tun wir. Manchmal, so zwischendurch.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Passé.
Ich vergesse dich
und du wirst zu einer
Erinnerung.
Zu einer von den Schönen.
Aber eben doch nur
eine Erinnerung.
Samstag, 10. Dezember 2011
Kraterlandschaft?
Ich liebe sie. Sie sind Furchen in der glatten Landschaft. Es geht tief nach unten und steil nach oben. Sie erzählen Geschichten. Sie liegen manchmal parallel, manchmal laufen sie zusammen oder durchkreuzen einander. Ganz selten werden sie mit Salzwasser gefüllt. Sie machen lebendig. Mit jeder Bewegung verändern sie sich. Werden zerknauscht und wieder auseinander gezogen. Ich liebe sie. Sie sind Schönheit.
Lachfalten.
Mittwoch, 23. November 2011
Teure Raritäten
"Diese Art ist selten, also wertvoll."
Aus dieser Aussage schliesse ich persönlich, dass etwas Seltenes automatisch wertvoll ist. Diese Annahme wiederum wirft drei Fragen auf: Ist etwas nur wertvoll, wenn es selten ist? Ist alles wertvoll, was selten ist? Und werde ich "wertvoller", wenn ich mich "selten mache"?
Donnerstag, 17. November 2011
Spezialitätenmarkt Zürich HB
Reizüberflutung. Die totale Reizüberflutung.
Die Luft ist aufgeladen.
So viel Licht. So viel Leben.
Worte. Gesten. Mimik. Menschen.
Farben. Gefühle. Töne.
Fühlen. Schmecken. Riechen. Hören. Sehen.
Ich schliesse die Augen,
stopfe Finger in die Ohren,
halte mir (mit meiner dritten Hand) die Nase zu,
beisse mir die Zunge ab
und hülle mich ein, verdecke meine Haut.
So viel Licht. So viel Leben.
Zu viel.
Samstag, 12. November 2011
Grosse, kalte, böse Welt
Ich will raus. Ich will weg von hier. Wieso geht man nicht einfach, wenn man keine Lust mehr hat? Weil dann vermutlich bald niemand mehr da wäre. Oder doch? Vielleicht bin auch nur ich demotiviert. Also ja, demotiviert.
Ich habe genug. Genug von unehrlichen Menschen. Von verletzten Menschen, von überforderten, ausgelaugten, desillusionierten Menschen. Überall sind nur Schlachtfelder, Kampfplätze, Verwüstung. Wieso tun wir uns das gegenseitig an? Und wieso spüren das manche nicht? Wieso gelingt es uns so selten, andere so zu behandeln, wie wir selber auch gerne behandelt werden wollen?
Ich bin müde. Ich habe keine Lust mehr. Auf Erwartungshaltungen, auf Pflichtgefühle, Prinzipien, Grundsätze, auf Smalltalk, Verprechungen und oberflächliche Zeitverschwendungen. Was soll ich damit? Ich will keine Bruchstücke. Ich will das Ganze. Aber wo man nur hinsieht ist alles zerbrochen. Kaputt.
Ich verstehe nicht. Nichts. Ein Wahnsinn jagt den anderen. Alle wissen es, alle reden darüber, aber ändern tut das nichts. Irgendwie akzeptiert man den Zustand eben doch. Ist halt so. Aber das Ich und das Drumherum passen einfach nicht zusammen. Wenn ich das Drumherum nicht ändern kann, muss ich eben das Ich ändern. Und wenn sich das nicht ändern lässt? Na dann - muss ein komplett neues Drumherum geformt, entworfen, erschaffen werden. Ein lebensfreundlicheres als dieses hier.
Haltet die Welt an, ich will aussteigen.
Dienstag, 8. November 2011
nach einer weile - ist es zeit.
zum letzten mal
diese haltestelle, dieser weg, mit den bildern und bäumen.
das gartentor quitscht, nicht zum letzten mal,
aber zum letzten mal für _.
die treppe, die klingel, das knarzen.
der raum hinten rechts.
getafelte holzwände, dunkel.
der bach rauscht.
leer, nur noch ein bett, ein tisch, zwei schränke.
die gardinen werden abgenommen.
die gleichen, die vor zehn jahren mühsam aufgehängt wurden.
letzte klebestreifenreste werden entfernt.
nägel, schrauben, haken.
reiszwecken.
schnüre.
ein einsamer leuchtstern, funkelnd, verlassen an der decke.der letzte kranich plumpst zu boden.
ein kranich, oregami.
er steht für glück und langlebigkeit.
er liegt am boden, dort wo er hingeplumpst ist.
der boden. der fleckige fuselteppich.
den blick gehoben, das fenster.
fensterbilder abkratzen. die sollten verboten werden.
die aussicht ist ganz anders,
wenn man nicht durch ein einhornmandala guckt.
der bach rauscht.
zum ersten mal geschlossene fensterläden.
zum putzen.
undefinierbares klebriges irgendetwas an den rändern.
keiner weiss was, keiner weiss wofür.
(man könnte hier ja ein stückchen davon reinkleben, aber wir befinden uns im virtuellen zeitalter, da ist fühlen nicht mehr so wichtig...)
pferdekutschenglocken. glöckchen.
alpaufzüge. kein alltag mehr. eine touristenattraktion.
der balkon. die aussicht.
kein schnee schippen. keine sonne. kein freiraum.
der bach rauscht.
viel aufgewirbelter staub.
mehr aufgewirbelte erinnerungen.
gefühle.
aber der bach rauscht. beständig.
er wird es auch ohne _ tun.
er bleibt. beständig.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Augenkorrektur
Ich wünsche mir eine Brille.
Nicht weil ich so gerne Brillen trage - im Gegenteil, ich verabscheue Sonnenbrillen, Skibrillen, Chemiebrillen, rosa Brillen...
Ich wünsche mir eine Brille, um einmal, ein einziges Mal, die Welt mit deinen Augen zu sehen.
Mit den Augen eines Skeptikers.
Eines Optimisten.
Eines Spaniers.
Einer Bartänzerin.
Einer Politikerin.
Eines Diplomaten.
Eines Fabrikarbeiters.
Einer Mutter.
Eines Matrosen.
Einer Prinzessin.
Einer Musikerin.
Einer Grossmutter.
Eines Busfahrers.
Eines Kindes.
Eines Liebenden.
Und so fort.
Ich wünsche mir eine Brille, um dich zu verstehen.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Wie im Film
Manchmal fühle ich mich wie Truman aus "The Truman Show". In diesem Film wächst Truman in einer künstlichen Welt auf. Eine eigene Stadt wurde extra für ihn geschaffen, seine Mitmenschen sind Schauspieler und sein gesamtes Leben kann 24 Stunden und 7 Tage die Woche live im Fernsehen mitgelebt werden. (The Truman Show - Trailer)
Wieso ich mich so fühle, obwohl man mich nicht im Fernsehen sieht?
Weil ich manchmal das Gefühl habe, dass alle anderen Menschen nach einem bestimmten Drehbuch leben. Sie wissen schon was kommt, sie wissen was sie sagen müssen, sie wissen überhaupt alles. Nur ich wurde nicht eingeweiht. Auch habe ich zeitweise den Eindruck, das Leben wäre für andere nur ein Spiel. Oder eben ein Job. Und ziemlich oft beschleicht mich die dunkle Ahnung, dass andere wissen, was ich denke, was ich fühle, was ich tue. Dass sie sich komische Blicke zuwerfen. Dass meine Privatsphäre gar nicht privat ist.
Hoffentlich kann niemand in meinen Kopf gucken.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Sonntag, 25. September 2011
Das Wissen machts
Manchmal muss ich nicht am Meer sein,
und nicht auf dem Gipfel;
manchmal brauch' ich keine Wälder und Wiesen,
und auch keine Musik.
Manchmal ist die Sonne nicht da,
und du auch nicht,
und es geht mir trotzdem gut.
Denn manchmal reicht es
zu wissen,
dass es all diese Dinge gibt.
Dass es dich gibt.
Irgendwo.
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