Fünf Minuten. Das werden die längsten fünf Minuten meines 19jährigen Lebens. 19 Jahre, das ist schon ein ganzes Stück. Etwa ein Viertel. 19 Jahre, das sind (Achtung, ich kann rechnen! OHNE Taschenrechner!)
6935 Tage
166440 Stunden (coole Zahl)
9986400 Minuten.
9986400 Minuten.
In 5-Minuten-Päckchen aufgeteilt sind das dann 1997200 mal fünf Minuten.
So ganz genau stimmt das alles nicht, ich bin ja schon ein bisschen älter als 19. Aber so in etwa. Jedenfalls werden die fünf Minuten in 15 Tagen meine bisher längsten. Zeit ist nämlich nicht einheitlich geeicht wie das Kilogramm oder ein Meter. Man sagt zwar so Daumen mal Pii, dass eine Minute 60 Sekunden hat. Hat sie aber nicht. Die wenigsten Minuten haben 60 Sekunden, die wenigsten Tage 24 Stunden, die wenigsten Jahre 365 Tage. Oder wieso kommt einem die Zeit ewig vor, wenn man in der Schule sitzt? Wieso hat man am Ende vom Tag immer noch nichts geschafft? Und wieso klappt das nie mit den guten Vorsätzen - und schon ist wieder der 31. Dezember? Die Zeit verarscht uns. Beziehungsweise, wir haben einfach vergessen, dass die Zeit nicht geeicht ist. Eine Minute hat etwa 60 Sekunden. Etwa. Die fünf Minuten in 15 Tagen werden etwa 85 Sekunden haben. Mindestens.
Und ich habe noch immer nicht den blassesten Schimmer, mit was ich diese fünf Minuten füllen soll. Mit irgendwelchem Unsinn? Mit lustigen Geschichten - wobei ich schon am zweiten Wort, lustig, scheitern werde? Mit tiefschürfenden Erkenntnissen? Emotionalen Ausbrüchen? Philosophischen Gedanken? Wissenschaftlichen Beweisen?
Irgendwelche Ideen?
deine gedanken gefallen mir sehr.
AntwortenLöschen