"Zu einfache Texte sind nicht repräsentativ."
K.W. - Dozentin in Gesellschaftswissenschaften
WTF?? Soll das Uni sein? Sieht so differenziertes Denken aus? Kritisches Hinterfragen? Soll das wirklich Uni sein?? Nur weil jemand fähig ist, etwas einfach auszudrücken, kann es nicht wahr sein. Kann es nicht gut recherchiert und hinterfragt und argumentiert sein. Texte mit Inhalt müssen per se schwierig und schwer bis gar nicht verständlich sein. Wo kämen wir denn hin, wenn man die Welt in einfachen Texten erklären würde. Wo kämen wir denn hin, wenn man nicht Haare raufend über den Fremdwörtern und Schachtelsätzen verzweifeln würde, bis tief in die Nacht hinein. Das ginge ja gar nicht. Also sind einfache Texte einfach nicht repräsentativ. Logisch. So logisch.
Ein berühmter Schweizer Theologe hat Sätze geschrieben, die über mindestens 1 1/2 Seiten gehen. Da weiss man am Ende nicht mehr, wie der Satz angefangen hat. Er ist rotzdem berühmt geworden, aber literarisch nicht unbedingt ein Vorbild.
AntwortenLöschenDie Grössten sind für mich die Dichter, die in kurzen einfachen Sätzen etwas Wichtiges so verdichten, zusammenfassen, dass man es versteht.
hahhaha dann sind pflegeberichte wohl das unrepresativste überhaupt =D
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