Was er las, verstand er meistens auch; und wenn er aus manchem den Sinn nicht herausfand, welchen der Autor hineingelegt hatte, so fand er einen andern Sinn heraus oder legte ihn hinein, der ihm ganz allein gehörte, und mit welchem der Autor sehr oft zufrieden sein konnte.
Wilhelm Raabe: Der Hungerpastor, 1863
So lasst uns also Sinne legen wo wir nur können; sie gehören uns allein, und der Autor muss nicht damit zufrieden sein.
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