Die letzten und die nächsten Monate in Stichworten. Kein Problem.
Februar / März / April / Mai:
- reges anzeiger-Leben: Interviews, Geschichten, Filmkritiken, Büroalltag mit viel Dessert und ein paar kleinen Reibereien, Werbetexte und ein "tränenreicher Abschied"
- reges anzeiger-Leben: Interviews, Geschichten, Filmkritiken, Büroalltag mit viel Dessert und ein paar kleinen Reibereien, Werbetexte und ein "tränenreicher Abschied"
Fazit: viel gelernt, viel erlebt, viel verdient (Quatsch, aber es reicht für den Juli / August / September - siehe unten)
- reges WG-Leben: kochen, putzen, quatschen, feiern, sein - und Ende Mai leider ausziehen. Dafür aber wieder einziehen in das schönste Haus von ganz Wattwil, dessen Bewohner auf eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn gehen.
Juni:
- reges Single-Haushalt-Leben: ein Haus hüten macht viel Arbeit - und viel Spass. Viel Besuch, der bekocht werden darf (nicht alles schmeckt, aber wen interessiert das schon?), viel Zeit für mich, viel Zeit zum ordnen, entspannen, ausschlafen, sein. Und sich umgewöhnen - von der WG zum alleine wohnen, von der Stadt zum Dorf, vom geregelten Arbeitsalltag zur selbstständigen Arbeitseinteilung...
- reges Sammeln und Organisieren: Der gesamte Juni zielt auf das erste Juliwochenende hin. Dann fand das Wattwiler Fest statt, an dem dieses Jahr auch ein "Glücksmomentestand" vertreten war. Die Leute wurden angehalten, uns ihren persönlichen Glücksmoment mitzuteilen. Alle Momente wurden auf Zetteln gesammelt und dann per Helium-Ballon in den Himmel entlassen. Was da nicht alles zusammenkam...
Die Vorbereitungen waren sehr stressig, aber dank zahlreicher Helfer klappte dann doch alles mehr oder weniger. Die Erinnerungen daran machen mich jedenfalls glücklich - und das ist doch schon einmal gut, oder? Ausserdem habe ich wieder einmal viel dabei gelernt.
- reges Pendeln: Zeitgleich zum Glücksstand fand auch das St. Galler Open Air statt. Das durfte natürlich nicht verpasst werden (die Bands waren spitze dieses Jahr!), also hiess es: rein in den Zug und pendeln zwischen Wattwil und St. Gallen. Es hat sich gelohnt, auch wenn die Kräfte am Sonntagabend, nach Openair und Glücksstand, noch nicht einmal mehr zum Zähne putzen reichten.
Juli:
- reges Packen und Wegschmeissen: Hab und Gut wollten und sollten verringert und in Kisten gepackt werden (natürlich per Nachtschicht), um dann nach Basel transportiert werden zu können. Dort stehen sie nun im dritten Stock (getränkt vom Schweiss von Papa und Bruder), in einem kleinen aber feinen Zimmerchen und warten auf den September. Und auf mich.
In Erinnerungen zu graben macht irgendwie traurig, melancholisch, nostalgisch, glücklich, nachdenklich, froh und auch vorfreudig. (Das Wort gibt es nicht? Jetzt schon.)
Übrigens: Wer eine Stadt kennen lernen will, sollte einfach eine WG suchen. Dank der Besichtigungen bin ich durch ganz Basel getourt. Und kenne nun ausserdem alle Arten von WG's: die Seriösen, die im Abfall versinkenden, die nie Zuhause seienden, die Kochbegeisterten, die Sauberen, die Lockeren (inklusive Hanfpflanze auf Balkon und wer weiss was noch auf der Dachterasse), die Verschlossenen, die Strebsamen, die Männer (ja, es gibt sie, die typischen Männer-WG's), die Frauen (wegen der Gleichberechtigung - es gibt auch die typischen Frauen-WG's) und und und. Highlight: Eine Badewanne mitten in der Küche.
- reges Packen zum Zweiten: Am Sonntag geht's los, zu dritt / zu viert werden wir zwei Wochen lang Europa unsicher machen. Per Interrail (d.h. mit dem Zug) geht es nach Budapest, Krakau, Prag, Hamburg, Kopenhagen und Stockholm.
WER REISETIPS (Was muss man gesehen haben, wo muss man gegessen haben, wo kann man schlafen und so weiter) LIEFERT, WIRD MIT EINER (ORIGINELLEN) POSTKARTE BELOHNT! LOS!!
August:
- Nach der sicherlich erlebnisreichen Europareise werde ich mich nochmals ganz dem Farmleben widmen. Ramshyttan ruft (siehe Rundmails, Ramshyttan, Oktober 2010), ich gehe für drei Wochen.
Danach ruft die Fiddlersfarm (siehe Rundmails, Fiddlersfarm / Spelmansgarden, September 2010), ich mache einen Kurzbesuch für eine Woche.
September:
- Und das Rufen hat kein Ende: cantacanti (Chor der Kanti Wattwil) ruft und ich eile, um sie beim Eurotreff 2011 in Wolfenbüttel und danach bei den Konzerten in Ahrensburg (Hamburg) zu unterstützen.
- Dann ruft nur noch eins: Basel, mein WG-Zimmer mit den immer noch vollen Kisten und mein Studium, dem ich mich ab Mitte September mit voller Aufmerksamkeit widmen werde.
Und sonst noch so:
- Im April durfte ich eine Woche mit zwei Freundinnen in Moskau verbringen. Zwei Tage als Touristinnen, den Rest als Taizé-Gast in der orthodoxen Kirche. Wir erlebten orthodoxe Ostern, eine russische Familie, das russische Grossstadtleben (Lost in Translation - Analphabet zu sein ist gar nicht schön) und einmal mehr die Freude und Kraft, die die Taizé-Gemeinschaft vermitteln kann. Und ich ass dort das beste Brot meines Lebens.
- Im Juni fanden in Appenzell Ballontage statt. Dank meiner Verbindung zum anzeiger durfte ich ganze 85 Minuten in einem Heissluftballon über Appenzell und dem Rheintal verbringen - morgens um 6, mit einem französischen Piloten, in einem schwarz-weissen Rennballon. Toll. Gemütlich, ruhig, schwebend, getragen, toll. Highlight. Fotos siehe Facebook.
- Fast hätte ich es vergessen: Im Mai stellte ich mich mehr oder weniger spontan einer (für mich sehr grossen) Herausforderung: dem Poetry Slam. Wer nicht weiss, was das ist: Laurin Buser - Poetry Slam (Andere gute Slammer sind Lara Stoll, Renato Kaiser oder Kilian Ziegler.) Ich hatte noch nie dermassen viel Adrenalin im Blut (das will was heissen, ich habe ja schon einige Auftritte hinter mir). Es hat sehr viel Spass gemacht, und ein ganz kleines Bisschen stolz bin ich auch. Die Zeit wird zeigen, ob es eine Wiederholung geben wir.
- Fast hätte ich es vergessen: Im Mai stellte ich mich mehr oder weniger spontan einer (für mich sehr grossen) Herausforderung: dem Poetry Slam. Wer nicht weiss, was das ist: Laurin Buser - Poetry Slam (Andere gute Slammer sind Lara Stoll, Renato Kaiser oder Kilian Ziegler.) Ich hatte noch nie dermassen viel Adrenalin im Blut (das will was heissen, ich habe ja schon einige Auftritte hinter mir). Es hat sehr viel Spass gemacht, und ein ganz kleines Bisschen stolz bin ich auch. Die Zeit wird zeigen, ob es eine Wiederholung geben wir.
Ihr seht, ich bin voller Energie und Vorfreude für die nächsten zwei Monate. Es wurde auch langsam Zeit. Nichts gegen die Schweiz, gegen St. Gallen, gegen das Toggenburg, aber die grosse weite Welt und vor allem Schweden ruft. Und wenn jemand ruft, dann eile ich.
So, nun will der Rucksack gefunden und gepackt werden - was nimmt man nur mit auf eine zweimonatige Reise durch Städte, auf Farmen und zu einem Chorwettbewerb?
.. bin hüt s erscht mol uf dim blog.. find's super! sloht sich so liecht und locker läsä.. mega cool..
AntwortenLöschenzum thema glücksmoment sind mir, nochdem i am stand gsi bi am wattwilerfescht, no uu viel sache in sinn cho, woni au het wölle ufschriebe.. isch eigentli scho mega guet, wenn mer sich das mol überleit..
wünsch dir e wunderschöni reis mit ganz viel coole erlebnis! freu mi, zum denn do wieder vo dir zläsä!
lisa
Min Tipp für Übernachtige in Stockholm:
AntwortenLöschenMosebacke Hostel: http://www.mosebackehostel.se/index-en.html
Me lernt det schnell en huufä neui Lüüt kenne und mengmol langets sogar für e Schiihüroot ;)
Und süs was au e gueti Adresse isch, zum günschtig öbernachte und zum an gratis Tipps häre z cho:
http://www.airbnb.com
Viel Spass und jo, i wett denn mindestens zwei Karte, für beidi Tipps eini, wobi de zweiti Tipp so genial isch, dass es e Charte us jedem Ort wert isch ;-)
ich wird imfall gad wieder nervös für dich, wenn i an poetry slam obig denke! ehrlich, mini händ zittered!
AntwortenLöschen@ lisa: danke, da freut mi :-) mmh, mir chunt au immer mol wieder in sinn "das wär jetzt au en glücksmoment". aber irgendwie hetts jo genau das sölle uslöse, dass mer im alltag chli meh druf luegt...
AntwortenLöschen@ aline: danke für dini tipps. mosebacke wird buechet, ganz klar. airbnb gseht no cul us - wirdi mer für di nögscht reis merke, danke! und dini charte sind vermerkt... :-)
@ butterfly: ich wird au nervös vom dra dänke. aber irgendwie ehrts mich sehr dass sich dini händ weg mir beweget. ha mi sehr sehr gfreut sinder cho, irgendwie ischs scho chli beruhigend wemmer weiss dass eim nöd gad ALLI de chopf werdet abriisse.