Die sehr intensive Interrail-Reise geht nun dem Ende entgegen. Hier nun die Zusammenfassung der letzten Tage:
- Tarzan in Hamburg. Leider konnte wir unsere Müdigkeit nicht ganz überwinden und schliefen dann und wann ein. Traurig aber wahr. Der Teil, den ich mitgekriegt habe, war aber super (wenn auch leider auf Deutsch).
- Ein Tag Lübeck. Herzige Strassen, schöne Häuser, ein schiefes Tor (Holstentor), leckeres Essen. Erkenntnis: Auch müde sind tiefgründige Gespräche möglich. Und Norddeutschland ist einfach schön.
Und weiter ging es, einmal mehr in ein Land mit einer unbekannten Sprache, unbekannter Währung und in eine unbekannte Stadt. Per Zug aufs Schiff (Wasser ist schön. Sonnenuntergänge sind traumhaft. Beides zusammen... Und dann noch eine Portion Wind dazu.) und dann weiter durch Dänemark. Dazwischen durften wir interessanten Zugsdurchsagen lauschen:
"Die eine Toilette ist kaputt, die andere stinkt." Zwei Stunden später: "Meine Damen und Herren, ich habe eine traurige Mitteilung zu machen. Alle Toiletten sind nun kaputt." Oke...
"Die eine Toilette ist kaputt, die andere stinkt." Zwei Stunden später: "Meine Damen und Herren, ich habe eine traurige Mitteilung zu machen. Alle Toiletten sind nun kaputt." Oke...
- Irgendwie ist es ja schon schön, nicht alleine einschlafen zu müssen. Aber gleich mit 65 anderen Menschen den Schlafplatz zu teilen... Naja. Noch dazu, wenn die "Schlafplätze" genauso gut "Badewannen" heissen könnten. Aber egal, wir sind ja nicht zum schlafen nach Kopenhagen gekommen.
- Rikschah (oder wie man das schreibt) fahren macht Spass - auch wenn der arme polnische Student dabei sehr leiden musste.
- Tanzen im Regen auf dem Palastplatz.
- Christiania - ein faszinierender Stadtteil mit tollen Häusern, interessanten Menschen und SCHAUKELN!
- Deutsche trifft man überall. Diese Erkenntnis überkommt mich jedes Mal von Neuem.
- Nach Füssen und Bus haben wir nun auch das SightSeeing per Fahrrad ausprobiert - sehr zu empfehlen. Nicht nur weil man schnell vorwärts kommt usw., sondern auch weil der Fahrradvermieter viele wertvolle Tipps geben kann. So waren wir an Hans Christian Andersens Grab, haben in einem vegetarischen Cafe gespiesen und uns dann ein Eis in der besten Eisdiele Kopenhagens gegönnt.
Allgemein erinnert mich Kopenhagen sehr an Stockholm und Malmö. Ausserdem lässt es mein Herz ein bisschen höher schlagen - wir nähern uns, endlich endlich, SCHWEDEN. Viele Sachen sind ähnlich oder gleich, und die unverwechselbare skandinavische Mentalität ist natürlich auch schon hier zu spüren. Auch wenn wir uns morgen leider trennen und ich die anderen Mitreisenden sicher vermissen werde, freue ich mich doch sehr auf drei Tage in Stockholm.
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