Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur. ... Oscar Wilde



Sonntag, 16. Januar 2011

Résumé

Überbleibsel dieses Abends:
- ein paar Stückchen Peperoni
- ein nass geweintes Taschentuch
- kein einziges Foto
- die Frage, ob bestimmte Aktivitäten in eine bestimmte Jahreszeit gehören
- ein verwüsteter Gemeinderaum - und das Wissen, dass dort in 8 Stunden Sonntagsschüler sitzen
- Ananasreste
- ein todmüdes Ich
- ungefähr 10'000 schöne Erinnerungen (Okee, vielleicht nicht ganz so viel. Aber schon eine ganze Menge.)
- zwei halbe Salzstangen
und ein Päckchen Hagelzucker. Ausserdem ein Mars-, Pluto- oder Saturnmännchen und ein Tintenfisch ohne Tentakel.
Und die Frage, weshalb einem (fast) jeder den "letzten Wunsch" erfüllen würde. Wieso muss es unbedingt der letzte sein? Was ist am "letzten Wunsch" so besonders? Sollten wir nicht eigentlich jede (oder zumindest jede zweite) Chance nutzen, Wünsche zu erfüllen? Meist ginge es doch so einfach. Aber nein, einmal mehr muss es kurz vor Schluss sein, um zu merken, dass wir dem anderen etwas Gutes tun wollen. Traurig. Wirklich traurig.
Ach so, und natürlich habe ich wieder einmal die Bestätigung, dass nichts über einen gemütlichen Abend mit Freunden geht. Das nächste Mal vielleicht endlich mit der Eismaschine?!

It can't always be good weather.
But sometimes it just doesn't matter.

(Verzeiht mir das, es ist 20 nach 2.)

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