Du läufst die Strasse entlang. Die endlos lange Strasse. Du hast es satt, kannst es nicht mehr sehen, diese Steine und Bäume, diese Strasse vor dir. Deshalb schliesst du die Augen. Noch immer läufst du, atmest, du spürst den Wind auf deinem Gesicht und kannst dir schon fast einbilden, du wärst woanders.
Du läufst.
Und läufst.
Und läufst.
Was, wenn du stehen bleibst?
Dich umdrehst?
Hinfällst?
Was, wenn du die Augen öffnest und siehst, dass du abgekommen bist von der sicheren, endlos langen Strasse? Wer rettet dich? Rettet dich überhaupt jemand? Oder machst du einfach die Augen wieder zu und läufst, fernab der Strasse?
Du läufst die Strasse entlang
und träumst weiter
vom abweichen
und treiben lassen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen