Hat Gott die Kinder weniger lieb, weil sie friedlich oder weniger friedlich spielen, nicht ruhig sitzen oder stehen und ihn nicht stundenlang andächtig anbeten? Hat er sie weniger lieb, weil sie sich nicht verbeugen, keine fünf Ave-Marias sagen und nicht das Kreuz küssen? Hat er sie weniger lieb, weil sie keine prächtigen Gewänder tragen sondern im Dreck spielen und Sandburgen statt Goldkirchen bauen? Können wir Gott, wenn wir älter werden, nur durch Formen nah sein? Müssen wir so unsere Sünden abarbeiten, die wir als Kinder noch nicht hatten?
Wahrscheinlich fehlt mir einfach das Verständnis. Leider. Aber ich bin überzeugt, dass all diese Rituale nicht nötig sind, um Gott nah zu sein. Er ist da; immer, überall, für jeden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen