Ist es nicht erstaunlich, dass es einem so oft an Zeit fehlt, um dies oder jenes zu tun; dass man aber trotzdem gerade dann immer einige Minuten für irgendwelchen Schwachsinn übrig hat? Im Moment zum Beispiel stapelt sich bei mir die Arbeit, ich sage "Ich habe keine Zeit". Aber gleichzeitig schreibe ich komische Sachen (und das nicht zu knapp), lese Zeitung (müsste in diesem Ausmass auch nicht sein), gehe spazieren, ins Kino, höre Musik, besuche regelmässig Facebook und so weiter. So vieles von dem müsste nicht sein. Ich müsste es nicht tun und könnte dafür sagen "Ich habe Zeit", oder zumindest wäre meine Arbeit fristgerecht erledigt, ohne dass ich Augenringe bis zum Südpol habe. Wieso also tut man immer das, für das man eigentlich keine Zeit hat? Worin liegt der Reiz des Überflüssigen?
Ich beende diesen Eintrag hier. Ich habe noch viel zu tun.
Geht mal die "Eisenhower-Matrix" googlen.
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